Die große Wahlkampfkommission braucht ihr als Stimmungsbarometer und Ideenpool. Hier habt ihr das Ohr an euren Unterstützern und könnt mit ihnen direkt kommunizieren. Wenn ihr es richtig macht, bekommt ihr von ihnen wertvolle Informationen und steigert ihre Bereitschaft, sich für euch zu engagieren.

Regel Nr. 1: Suche die Unterstützer!

Das Parteimitglied ist die Basis für den Wahlkampf. Die Zeiten, in denen die einfachen Parteimitglieder freiwillig und gerne Wahlkampf gemacht haben, sind vorbei. Auch diese müssen motiviert werden. Sprich daher alle potentiellen Unterstützer persönlich oder telefonisch an und erkundige dich nach ihrer Bereitschaft dir zu helfen. Und frage alle Mitglieder, die du kennst und beschränke dich nicht nur auf die Funktionäre.

Wichtig: Sag ihnen, dass du sie brauchst – denn du brauchst sie wirklich.

Regel Nr. 2: Erstelle dir eine Datenbank

Hier kommen alle Daten rein. Name, Straße, Email, Geburtsdatum (Geburtstagsanruf nicht vergessen). Wie motiviert ist sie? Ist er bei Facebook? Kann er was besonders? Hat sie gute Kontakte zur eine Zielgruppe? Die Datenbank ist immer top aktuell.

Regel Nr.3: Einladung zur ersten Sitzung Wahlkampfkommission

Lade alle Unterstützer in einem schönen, persönlichen Schreiben zu ersten Sitzung der Wahlkampfkommission ein. Nicht per Email, sondern per Brief.  Mit persönlicher Anrede. Mit handschriftlicher Unterschrift. Wertschätzung heißt das Zauberwort.

Regel Nr. 4: Erste Sitzung der Wahlkampfkommission

Lade in einen schönen, hellen und ausreichend großen Raum ein. Achte dabei darauf, dass es genügend Sitz- und Parkplätze gibt. Stelle Getränke bereit – auf die Tische. Reiche was Süßes. Lege Papier und Kugelschreiber aus. Das zeigt: Hier soll heute gearbeitet werden.