Gewonnen mit 65 % (3) – Landratswahl in Darmstadt-Dieburg – Erfahrungsbericht zum Wahlkampf

Dieser Artikel ist Teil einer dreiteiligen Serie über die Landratswahl am 19. April 2015 im Landkreis Darmstadt-Dieburg. politicom betreute Amtsinhaber Klaus Peter (Pit) Schellhaas, der mit 65,1 % im ersten Wahlgang gewann. Die Serie gliedert sich in folgende Abschnitte:

1. Ergebnisse in der Übersicht
2. Faktoren des Wahlerfolgs

3. Erfahrungsbericht zum Wahlkampf

3. Erfahrungsbericht zum Wahlkampf

Im letzten Teil der Serie geht es um einen Erfahrungsbericht zum Wahlkampf. Was war das Rezept für diesen Wahlkampf? Zunächst eine Übersicht der Themen und Elemente, die im Wahlkampf von Relevanz waren:

  1. „Team Pit“ statt langweiliger Wahlkampfkommissionen
  2. Bildsprache: Charakteristische Orte aus den Kommunen zur Identifikation
  3. Das Landkreis-Spiel als Highlight mit Content-Mehrwert
  4. Facebook als Online-Zentrale und Video-Plattform
  5. Maximale Mobilisierung: Telefonaktion drei Tage vor der Wahl
  6. Was sonst noch gemacht wurde
  7. Fazit

3.1 „Team Pit“ statt langweiliger Wahlkampfkommissionen

Welcher Wahlkämpfer kennt es nicht: Die immer gleichen stundenlangen Debatten für Dinge, die kaum von Relevanz sind. Wichtigere Themen werden dann im Handstreich entschieden. Und bei einem kreisweiten Wahlkampf muss man dann auch noch an das andere Ende vom Landkreis zur Sitzung fahren, damit alle Gebiete angemessen berücksichtigt sind. Wahlkampfkommissionen haben ihre Berechtigungen, könnten aber nach meinem bisherigen Eindruck deutlich effektiver arbeiten.

Daher dachten wir als Agentur: Diesmal machen wir es anders, besser, schneller und mit mehr Mitsprache. Dreh- und Angelpunkt der Kampagne war das „Team Pit“: Anstelle einer herkömmlichen Wahlkampfkommission konnten alle Genossinnen und Genossen aus dem Landkreis im Team Pit gleichberechtigt mitarbeiten. Es gab auch nicht die üblichen und oft sehr langweiligen Sitzungen, bei denen Kandidat oder Wahlkampfverantwortliche ständig referierten. Stattdessen traf sich das Team Pit zwei Mal zu Wahlkampfwerkstätten, die mit einer Mischung aus Open-Space und World-Cafe-Methode Leben in die Treffen brachten und so gemeinsam gute Ideen entwickelt und im Plenum diskutiert wurden. Nach getaner Arbeit, die sich überhaupt nicht danach anfühlte, blieb für die meisten Team-Mitglieder Gelegenheit, mit Kandidat Pit Schellhaas oder anderen Team-Mitglieder bei einem Snack und einem Getränk ins Gespräch zu kommen.

In regelmäßigen Newslettern informierte die Orga-Gruppe das Team Pit über die neuesten Entwicklungen im Wahlkampf. Bei wichtigen Entscheidungen konnte das Team Pit über ein Online-Portal mit abstimmen oder eigene Vorschläge z.B. zu Slogans und Locations für Veranstaltungen einbringen. Klarer Vorteil: Keine stundenlangen Debatten, sondern viele gute Vorschläge mit schnellen Entscheidungen und das gute Gefühl, dabei zu sein, dazu zu gehören. Die Truppe bestand aus etwa 70 Personen, war hochmotiviert und hatte Lust auf Wahlkampf, was dem Wahlergebnis sicherlich geholfen hat. Denn motivierte Ehrenamtliche, die für ihre Partei und ihren Kandidaten kämpfen, sind unbezahlbar und durch nichts zu ersetzen.

Vorteile dieser Vorgehensweise:

  • Gute Stimmung! Hohe Motivation!
  • Keine Hierarchien im Wahlkampf, alle können beim Wahlkampf mitmachen und sich einbringen
  • Kombiniert mit Online-Tools: Schnellere Entscheidungen, mehr Flexibilität bei Entscheidungswegen

3.2 Bildsprache: Charakteristische Orte aus den Kommunen zur Identifikation

Plakatmotiv von Klaus Peter Schellhas für Messel.

Plakatmotiv Messel

Bei einem kreisweiten Wahlkampf ist es oft schwierig, den Menschen die Landkreisebene zu vermitteln. Die meisten identifizieren sich stärker mit ihrer Heimatkommune. Also haben wir uns im Wahlkampf den Aufwand gemacht und für alle 23 Kommunen des Landkreises eigene Plakatmotive entwickelt, die Pit Schellhaas vor einem charakteristischen Merkmal der jeweiligen Kommunen zeigen. Der Slogan war ebenso individualisiert und lautete z.B. in Dieburg: „Gut für Darmstadt-Dieburg. Gut für Dieburg.“ Damit konnten wir die Verbundenheit des Kandidaten mit dem Landkreis und mit den Kommunen des Kreises erfolgreich kommunizieren.

Plakatmotiv von Klaus Peter Schellhaas für Dieburg.

Plakatmotiv Dieburg

Als zusätzlicher Blickfang wurden die kommunalen Plakate horizontal und im Sonderformat 100 x 70cm produziert und gehängt. Die Plakate waren also etwas größer als DIN A1 aber kleiner als DIN A0. Auf diese Plakateserie gab es ausschließlich positives Feedback und den Urteilen der Bevölkerung nach, ging die Idee mit der kommunalen Individualisierung auch auf.

Zusätzliches Hauptplakat in DIN A0

Hauptplakat von Klaus Peter Schellhaas in DIN A0

Hauptplakat von Klaus Peter Schellhaas

Parallel zu den kommunalen Plakaten, die natürlich nur in den jeweiligen Kommunen hingen, gab es noch ein verbindendes Hauptplakat im klassischen Hochformat und DIN A0, welches auch in allen Kommunen hing. Die Verteilung lag bei etwa 30 % Hauptplakat und 70 % kommunalem Plakat – der Schwerpunkt lag also klar bei den kommunalen Plakaten. Da die anderen Kandidaten ausschließlich DIN A1 Plakate stellten, fiel Pit Schellhaas allein durch die doppelte Größe des Hauptplakats schon stärker auf. Ergänzt durch das ebenfalls größere kommunale Plakate, war es fast nicht möglich, die Plakate zu ignorieren.

3.3 Das Landkreis-Spiel als Highlight mit Content-Mehrwert

15-04-19-schellhaas-landkreis-spiel

Testen muss sein: Mit der Familie meiner Frau habe ich das LaDaDi-Spiel gespielt. Fazit: Läuft!

Ein selbst entwickeltes Gesellschaftsspiel, ähnlich wie Mensch ärgere dich nicht, war eines der Highlights im Wahlkampf, wenn nicht sogar DAS Highlight. Das Spiel war die Rückseite eines Falt-Flyers, der ausgeklappt die Größe eines DIN A2 Plakat hatte. Auf der Vorderseite informierte Pit Schellhaas über seine Themen und Vita, auf der Rückseite war das Spiel untergebracht. Wer es spielte, hatte ca. eineinhalb Stunden Spaß mit Freunden oder Verwandten und lernte nebenbei noch was über den Landkreis Darmstadt-Dieburg, da die Ereignisfelder mit ortsspezifischen Details über einzelne Kommunen verknüpft waren. Wer auf ein rotes Ereignisfeld kam musste entweder eine Runde ausetzen oder ein paar Schritte zurück, blaue Felder brachten einen dagegen dem Ziel ein Stück näher. Wer z.B. in Griesheim auf das blaue Feld kam, durfte sich über die besitz- und bespielbare Stadt freuen, so Kraft tanken und in der nächsten Runde zwei Mal würfeln. Wer dagegen auf das rote Feld kam, der machte auf dem Griesheimer Zwiebelmarkt nette Bekanntschaften, die einen aufhalten und musste deshalb eine Runde aussetzen.

Die Vorderseite des Flyers.

Die Vorderseite des Flyers.

Auf der Vorderseite des Flyers informierte Schellhaas über sich, seine Motivation, das bisher erreichte und was er noch vor hat. Schwerpunktthemen waren Gesundheit, Breitbandausbau, Bildung, Finanzen und Demografische Entwicklung. Für den schnellen Überblick haben wir noch eine Kurzauswahl der Themen zusammengestellt, die wir „10 gute Gründe Klaus Peter Schellhaas zu wählen“ genannt haben. Dort wurden die wichtigsten Themen und Ziele kurz angerissen. Wer mehr erfahren wollte, konnte sich auf der Homepage informieren.

Das Feedback zum Flyer/Spiel war insgesamt positiv bis euphorisch, was uns alle wirklich sehr gefreut hat. Anfängliche Bedenken wegen des ungewöhnlichen Formats waren bei dem positiven Feedback schnell ausgeräumt.

3.4 Facebook als Online-Zentrale und Video-Plattform

Das weltgrößte Social-Network facebook spielte in der Online-Strategie die entscheidende Rolle. Twitter war dieses mal für uns nicht von Relevanz. 2009 haben wir den Kanal noch genutzt. Aber nach vielen praktischen Erfahrungen hat sich gezeigt: Twitter ist in Deutschland ein Special-Interest-Medium, was unterhalb der Landesebene wenig Sinn macht. Außerdem twitterte der SPD-Kreistagsabgeordnete Matti Merker sowohl privat als auch im Namen der SPD Darmstadt-Dieburg, was einen eigenen Twitter-Kanal zusätzlich überflüssig machte.

Es war überhaupt keine Mühe, Pit Schellhaas von Nutzen und Funktion einer Facebook-Fanseite (Hier geht es zur Fanseite von Pit Schellhaas) zu überzeugen. Das ist deshalb erwähnenswert, weil es nicht selbstverständlich ist, was sich auch im Wahlkampf gezeigt hat. Von den vier Kandidaten waren nur Werner Thomas und Pit Schellhaas auf Facebook vertreten, allerdings war Schellhaas der einzige, der seine Facebook-Seite selbst betreute. Eine Kurz-Schulung von einer Stunde plus die Installation der Fanpage-App auf seinem iPhone hat gereicht und schon ging es los. Ruck zuck war die Fanseite erfolgreich, gerade weil schnell klar wurde: Hier postet und schreibt der Landrat wirklich selbst. Nach dem Start im November 2014 stiegen die Likes sprunghaft an. Innerhalb von ein paar Wochen knackte Schellhaas bereits die 500er und dann die 1000er Marke. Aktueller Stand am 30.5.2015:  1274 Fans.

Hohe Reichweiten durch Unterstützervideos

Beim Nominierungsparteitag im November 2014 stellten wir in einem Nebenraum eine kleine Videobox für den Wahlkampf auf. Dort konnten die Parteitagsdelegierten kleine, bis zu 15 Sekunden lange Videos aufzeichnen mit Grußbotschaften oder Gründen, warum sie Pit Schellhaas wählen. Und die 15 Sekunden erwiesen sich als kleines Politiker-Handicap: Nicht alle schafften es, sich auf die 15 Sekunden zu reduzieren 😉 woran das wohl lag?! Drei Wochen vor der Wahl begannen wir jeden Tag ein Unterstützervideo zu veröffentlichen. Bei der Auswahl der Videos und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung spielten Faktoren wie Mitglied bei Facebook, Anzahl der Freunde, geschätzte Reichweite etc. eine entscheidende Rolle. Durch die Videos kamen im Endspurt noch mal einige neue Unterstützer dazu. Am Tag vor der Wahl erreichte Schellhaas mit seinen Videos und Posts mehr als 25.000 Menschen.

Videos waren in diesem Wahlkampf sowieso ein für uns wichtiges Element: Schließlich schauen sich wohl die meisten von uns lieber ein Video an als lange Texte von Politikern zu lesen. Die Zugriffszahlen bei facebook zeigen auch, dass der Gedanke richtig war. Nur wenige Beiträge haben die gleichen Zugriffszahlen wie die beiden politischen Videos von Schellhaas. Das erste veröffentliche Video hatte die Freizeitgestaltung von Schellhaas zum Thema, die natürlich auch immer ein wenig politisch ist. Im zweiten Video ging es dann um handfeste politische Themen wie Gesundheit, Breitbandausbau und einiges mehr. Für das zweite Video wurde am Tag vor der Wahl bis zum Wahltag eine Werbeanzeige auf Facebook geschaltet, um die Reichweite des Videos zu erhöhen und die Wahlbeteiligung zu steigern. Bei der Machart legten wir wert auf schnelle Cuts und abwechslungsreiche Bilder. Schellhaas sprach aus dem Off und die Bilder unterstützten und verstärkten das Gesagte. Die Rückmeldungen zu den Videos waren ebenfalls positiv.

Für den Wahltag selbst produzierten wir noch einen kleinen Sketch, in dem auch der Landrat eine kleine Rolle spielte. Neben Facebook verteilten wir das Video auch über Whatsapp, um an dem schönen sonnigen Wahlsonntag die Wahlbeteiligung zu steigern (was leider nicht geklappt hat). Auch dieses Video kam bei den Leuten draußen gut an.

Eigene Homepage für Themen

Unter www.pit-schellhaas.de schalteten wir ab Dezember 2014 eine neue Homepage mit sehr vielen Informationen über die Themen von Pit Schellhaas. Auch hier galt wie im letzten Wahlkampf: Pit Schellhaas hat zu allen relevanten Themen einen Standpunkt und/oder konkrete Ziele. Von A wie Arbeitsmarkt über G wie Gesundheit bis hin zu W wie Wirtschaft deckte Schellhaas 20 Themen auf der Homepage ab und war in Themenvielfalt und Zielsetzungen damit deutlich vor seinen Herausforderern. Schwerpunktthemen waren Bildung/Schule, Gesundheit, Schnelles Internet und Ehrenamt. Die Zugriffszahlen zeigten eine deutliche Sprache: Dass die Website deutlich weniger genutzt wurde als Facebook. In einer durchschnittlichen Woche auf Facebook erreichten wir mehr Nutzer als über den gesamten Wahlkampfzeitraum mit der Homepage.

3.5 Maximale Mobilisierung: Telefonaktion drei Tage vor der Wahl

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Klaus Peter Schellhaas besucht das „Team Pit“ bei der Telefonaktion.

Team Pit und die Jusos Darmstadt-Dieburg telefonierten sich die letzten drei Tage vor der Wahl die Finger wund. Über 2600 Genossinnen und Genossen wollten angerufen und zur Wahl motiviert werden. Auch hier war das Feedback sehr positiv und wir konnten tatsächlich einige SPD-Mitglieder zusätzlich zur Wahl motivieren. Manche haben einfach nicht mitbekommen, dass Landratswahl ist. Andere wiederum konnten z.B. nicht zum Wahllokal laufen und waren bei der Beantragung der Briefwahlunterlagen überfordert. In allen Fällen haben wir dafür gesorgt, dass die Menschen ihre Stimme abgeben und so mit dazu beitragen, dass Pit Schellhaas Landrat bleibt.

Zur Vorbereitung fertigten wir Listen aller SPD-Mitglieder an und vereinbarten einen einheitlichen Markierungscode. Dadurch konnte schnell überprüft werden, wer bereits erreicht wurde und wer nicht. Die nicht erreichten Personen wurden im Laufe der drei Tage mehrfach angerufen. Dadurch konnten wir rund 90% der SPD-Mitglieder mit hinterlegtem Telefonanschluss erreichen und zur Wahl auffordern. Die Aktion brachte nebenbei auch noch einige positive Effektve mit sich, die auch außerhalb von Wahlkämpfen genutzt werden können:

  • Kümmerer-Partei: SPD-Mitglieder freuen sich, wenn sie von der Partei angerufen werden -> Motivation, Mobilisierung
  • Datenbereinigung: Falsche Nummern gecheckt und z.T. durch neue Nummern ergänzt

3.6 Was sonst noch gemacht wurde

  • Themenflyer: Für die vier wichtigsten Themen Bildung, Breitbandausbau, Demografie und Gesundheit gab es noch einen separaten Zielgruppenflyer für Infostände oder Veranstaltungen des Kandidaten.
  • Wir haben mehr als 25 Anzeigen in unterschiedlichen Anzeigenblättern des Landkreises geschaltet. Manche davon waren, je nach Zeitung und Verbreitungsgebiet, auf die Kommune abgestimmt, manche allgemein gehalten.
  • Beschriftung des SPD-Busses mit riesigem Schellhaas-Bild + Beschallungsaktion: Mit dem SPD-Bus und Megaphon durch alle Kommunen und dort die Leute zur Wahl aufgefordert
  • Give-Aways: Blumensamen und der Klassiker: Kugelschreiber
  • Die Ortsvereine haben einen Bilder- und Textpool zur Verfügung gestellt bekommen, aus dem sie sich frei bedienen konnten. Unter anderem waren dort auch die kommunalen Wahlplakate in verschiedenen Qualitäten und Auflösungen unter anderem für Infoststände und Schaukästen als Banner für die Website und Titelbilder für Facebook hinterlegt.
  • Und natürlich gab es sehr viele Veranstaltungen, Infostände etc. der SPD Ortsvereine zu den wichtigsten Themen im Landratswahlkampf
  • Guerilla-Wahlkampf: Es gab auch einige Dinge, mit denen wir als Wahlklampfteam gar nichts zu tun hatten (auch wenn uns das nicht alle glauben, es stimmt aber!), die aber dennoch für einigen Wirbel sorgten:
    • Schellhaas‘ Lebensgefährtin Melanie Wehrle (die Inhaberin einer Tanzschule ist) machte parallel eine eigene kleine Unterstützerkampagne, bei der sie mit einem Team junger Leute spontane Tanzeinlagen an belebten Orten abhielt. Sah nicht nur richtig gut aus, sondern kam auch gut an.
    • Die ganzseitige Anzeige im Darmstädter Echo mit Schellhaas Foto und vielen Menschen im Hintergrund. Wir wissen bis heute nicht, wer die Anzeige, die mindestens 5000 Euro gekostetet haben wird, in Auftrag gab.
    • Die Faustballer Pfungstadt schalteten auch ohne Wissen des Wahlkampfteams eine kleine Anzeige im Darmstädter Echo. Manche, allen voran die CDU Pfungstadt, dachte es sei mit uns abgestimmt, und fing an ein bisschen Welle zu machen. Wie gesagt: Auch diese Anzeige war nicht mit uns abgestimmt.
    • Ein Bäckermeister mit dem gleichen Nachnamen machte einen Flyer, der in die Richtung ging: Wählen Sie Schellhaas jeden Tag (als Bäcker). Auch das war ein witzige und gute Aktion. Ob der Bäckermeister Pit Schellhaas unterstützen wollte oder nicht, wissen wir nicht. Cool war die Aktion in jedem Fall.

3.7 Fazit

Was bleibt nach so einem Wahlkampf. Einiges. Zunächst ist es ein sehr gutes Gefühl, an so einem Wahlsieg entscheidend beteiligt gewesen zu sein. Am meisten beeindruckt und gefreut haben mich persönlich die Rückmeldungen zum LaDaDi-Spiel, zu den Videos und zur Telefonaktion. Der Spirit, diese Motivation der gesamten Mannschaft, all das waren bereits gute Voraussetzungen für einen Wahlsieg. Diese Voraussetzungen fallen aber nicht vom Himmel. Sie müssen geschaffen werden. Durch einen Kandidaten, der das Ganze glaubwürdig vermittelt und durch ein Team und eine Agentur, die es gut und schnell umsetzt. Ich denke, dass uns das sehr gut gelungen ist. Hier kamen sehr viele positiven Faktoren zusammen, die dann zu so einem guten Ergebnis führen. Das Einzige was ein bisschen die Stimmung trübt, ist die niedrige Wahlbeteiligung.

Zum Abschluss bleibt mir noch zu sagen: Danke. Danke an alle, die an diesem Wahlsieg beteiligt waren und das waren sehr viele: Team Pit, die SPD Geschäftsstelle, die SPD-Ortsvereine und der SPD-Unterbezirk, die Fotografen Patrick Liste und Dani Hillbricht und die vielen Unterstützer und Facebook-Fans mit und ohne SPD-Parteibuch. Und natürlich ein großes Danke an den Kandidaten Pit Schellhaas, der offen für Neues war und einen sehr guten Job im Wahlkampf gemacht hat.

 

Auf ein Neues bei der Kommunalwahl 2016!

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