In den vorangegangen Ausführungen wurde häufig die Schwierigkeit und Komplexität des Forschungsgegenstands deutlich. Damit einher gehen vor allem methodische und praktische Probleme bei der Umsetzung eines Forschungsvorhabens. In diesem Artikel sollen daher einige Probleme für ein besseres Verständnis bei der Entwicklung eines Forschungsdesigns skizziert werden. Der Fokus liegt hier besonders auf Problemen bei der Erforschung [...]
Nachdem nun die wichtigsten Themen rund um die Wahlentscheidung kurz behandelt worden sind, möchte ich auf die Rolle der Wahlwerbung eingehen. Empirische Daten hierzu sind eher spärlich. Die Studie „Wirkungen von Wahlwerbung“ von Nicole Podschuweit ist eine Ausnahme und hat sowohl aus methodischer Sicht, als auch aus Sicht der ermittelten Ergebnisse Modellcharakter in Deutschland.
Wie in den vorangegangen Artikeln (politikwissenschaftliche und medienwissenschaftliche Erklärungsmodelle) schon deutlich wurde, existieren bisher keine integrierenden Theorien oder Modelle zur Wahlentscheidung, die die beiden Disziplinen Politikwissenschaft und Medienwissenschaft in dieser Fragestellung zusammenführen.
Im letzten Artikel wurden die wichtigsten politikwissenschaftlichen Erklärungsmodelle zum Wahlverhalten kurz vorgestellt. Doch die Massenmedien und deren Einflüsse wurden gerade in den politikwissenschaftlichen Ansätzen stark vernachlässigt und allenfalls am Rande berücksichtigt. Das passt aber nicht zu den vielen Erkenntnissen der Medienforschung und vor allem nicht zu dem Umstand, dass die Medien für die Politik Öffentlichkeit [...]
Veröffentlicht in Medien | Getagged agenda-setting, AIDA, framing, Medien, medienwissenschaft, priming, Schweigespirale, stimulus-response, two-step-flow of communications, uses and gratification, Wahlentscheidung, Wahlsoziologie |
Zur Erklärung des Wahlverhaltens und politischen Einfluss auf den Wähler allgemein haben zwei wissenschaftliche Disziplinen unabhängig voneinander verschiedene Theorien entwickelt. Die Politikwissenschaft hat dabei den wählerzentrierten Standpunkt eingenommen, die Medien- bzw. Kommunikationswissenschaft den medienzentrierten Standpunkt.
Die Wahlentscheidung ist ein komplexer Prozess, der durch interne und externe, sowie durch langfristige und kurzfristige Faktoren gesteuert wird. Im letzten Artikel wurden die “externen Wirkungsfaktoren” vorgestellt und darauf hingewiesen, dass die Faktoren nicht klar voneinander abgegrenzt werden können.
Veröffentlicht in Medien | Getagged eigene Beobachtungen, ideologien, interne, Kandidatenvorstellungen, Parteiidentifikation, Persönlichkeit, politische Sachfragen, Wahlentscheidung, Wahlsoziologie, Werte, Wirkungsfaktoren |
Eine Wahlentscheidung ist ein komplexer Prozess, der durch interne und externe, sowie durch langfristige und kurzfristige Faktoren gesteuert wird. Die externen Faktoren sind dabei noch relativ einfach zu ermitteln, da sie im weitesten Sinne objektiv abfragbar bzw. ermittelbar sind. Interne Faktoren dagegen sind sehr schwierig zu ermitteln, da auch Selbstauskünfte unter Umständen falsche Einschätzungen der [...]
Stammwähler, Nichtwähler, Wechselwähler – eine Entscheidung ob und wer oder welche Partei zu wählen ist fällt wohl jeder Wahlberechtigte. Politiker, Wahlkampfstrategen und Forscher würden den Menschen am liebsten in den Kopf schauen, um zu verstehen, wie sie ihre Wahlentscheidung treffen. Da das (noch) nicht möglich ist, bleibt das Thema Wahlentscheidung komplex und oft auch von [...]
Veröffentlicht in Medien | Getagged Forschung, Wahlentscheidung |
Gibt es wirklich diesen Zusammenhang: Umso näher die politische Ebene, desto geringer die Wahlbeteiligung? Und wenn ja, was könnte der Grund hierfür sein?
Gibt es wirklich diesen Zusammenhang: Umso näher die politische Ebene, desto geringer die Wahlbeteiligung? Und wenn ja, was könnte der Grund hierfür sein? Nehmen wir Hessen als Beispiel und vergleichen die Wahlbeteiligungen der Bundestags-, Landtags-, Europa- und Kommunalwahlen von 1946 bis 2009.